Tagesgeld einfach erklärt - flexibel sparen mit Zinsen
Geld auf dem Girokonto liegen zu lassen fühlt sich sicher an aber es bringt meist kaum Zinsen.
Ein Tagesgeldkonto ist eine einfache Möglichkeit, das zu ändern: Du parkst dein Geld dort, bekommst Zinsen dafür und kannst jederzeit wieder darauf zugreifen, ohne Kündigung oder Wartezeit.
Besonders sinnvoll ist Tagesgeld für deinen Notgroschen (Faustregel: 3–6 Monatsgehälter),
als Sicherheitsanteil im Portfolio oder für Geld, das du in absehbarer Zeit brauchst.
Wie funktioniert Tagesgeld genau?
Du eröffnest ein Tagesgeldkonto bei einer Bank – meist komplett online in wenigen Minuten.
Dann überweist du Geld dorthin von deinem normalen Girokonto.
Die Bank zahlt dir dafür Zinsen, die täglich berechnet und meist monatlich oder jährlich gutgeschrieben werden.
Das Besondere: Du bist nicht gebunden. Anders als beim Festgeld gibt es keine Laufzeit und keine Kündigungsfrist.
Du kannst dein Geld jederzeit zurücküberweisen – das dauert meist 1–2 Werktage.
Der Nachteil: Der Zinssatz ist variabel. Die Bank kann ihn jederzeit senken oder erhöhen.
Das macht Tagesgeld planungsunsicherer als Festgeld, aber dafür flexibler.
Tagesgeldkonten im Überblick (Österreich & Deutschland)
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So kann ich diese Seite kostenlos anbieten.
DADAT Bank
Tagesgeldkonto – Österreich
Die DADAT Bank punktet mit einer Kombination aus Tagesgeldkonto, Girokonto und Wertpapierdepot – wer alles bei einem Anbieter verwalten möchte, findet hier eine vollständige Lösung. Der Aktionszins gilt für die ersten 3 Monate.
- Steuereinfach (Österreich)
- Girokonto & Depot kombinierbar
- Alles aus einer Hand
- Aktionszins gilt nur 3 Monate
Zins variabel – aktuell beim Anbieter prüfen
Santander Bank
Tagesgeldkonto – Österreich
Die Santander Bank bietet ein Tagesgeldkonto auch als Gemeinschaftskonto oder Kinderkonto an — damit lässt es sich flexibel für verschiedene Sparziele einsetzen. Steuern werden automatisch ans österreichische Finanzamt abgeführt.
- Steuereinfach (Österreich)
- Gemeinschaftskonto möglich
- Kinderkonto verfügbar
- Aktionszins nur für Neukunden
Zins variabel – aktuell beim Anbieter prüfen
Trade Republic
Zinskonto – Österreich & Deutschland
Trade Republic bietet kein klassisches Tagesgeldkonto, sondern verzinst das Guthaben auf dem Verrechnungskonto der App automatisch für Neu- und Bestandskunden gleichermaßen. Besonders praktisch für alle, die sowieso schon ein Trade Republic Depot haben.
- Steuereinfach (AT)
- Zinsen für Neu- & Bestandskunden
- Kombinierbar mit ETF-Sparplan
- Kein klassisches Tagesgeldkonto
Zins variabel – aktuell beim Anbieter prüfen
Consorsbank
Tagesgeldkonto – Deutschland
Die Consorsbank bietet Tagesgeld, Depot und Girokonto aus einer Hand – ideal für alle, die nicht zwischen verschiedenen Plattformen wechseln möchten. Freistellungsauftrag kann direkt eingerichtet werden.
Der Aktionszins gilt die ersten 3 Monate für Neukunden.
- Tagesgeld & Depot kombinierbar
- Freistellungsauftrag einrichtbar
- Etablierte Direktbank
- Aktionszins nur 3 Monate
Zins variabel – aktuell beim Anbieter prüfen
Bank of Scotland
Tagesgeldkonto – Deutschland
Die Bank of Scotland bietet ihr Tagesgeldkonto ohne Mindesteinlage und ohne Kontoführungsgebühren an. Die Einlagensicherung läuft über das britische System (FSCS) – das ist nach dem Brexit kein EU-System mehr, aber weiterhin bis 85.000 £ pro Person gesichert.
- Keine Mindesteinlage
- Keine Kontoführungsgebühren
- Freistellungsauftrag einrichtbar
- Britische Einlagensicherung (FSCS
Zins variabel – aktuell beim Anbieter prüfen
ING
Tagesgeldkonto – Deutschland
Die ING ist eine der größten Direktbanken in Deutschland mit breiter Produktpalette — Tagesgeldkonto, Girokonto und Wertpapierdepot unter einem Dach. Besonders bekannt für ihre nutzerfreundliche App und den einfachen Einstieg.
- Deutsche Direktbank
- Girokonto & Depot kombinierbar
- Freistellungsauftrag einrichtbar
- Aktionszins nur für Neukunden
Zins variabel – aktuell beim Anbieter prüfen
Vorsicht bei Aktionszinsen - was steckt dahinter?
Viele Banken werben mit besonders hohen Zinssätzen – oft 3% oder mehr.
Was dabei oft klein gedruckt steht: Dieser Zins gilt häufig nur für Neukunden und nur für eine begrenzte Zeit (z.B. 3 oder 6 Monate). Danach fällt der Zins auf den deutlich niedrigeren Dauerzins zurück.
Das bedeutet nicht, dass diese Angebote schlecht sind – im Gegenteil.
Wer aufmerksam ist, kann gezielt wechseln und immer wieder von Neukundenangeboten profitieren.
Was du prüfen solltest: Wie hoch ist der Dauerzins nach dem Aktionszeitraum?
Gilt der Aktionszins für alle Einlagen oder nur bis zu einem Maximalbetrag?
Ist das Angebot für Neukunden oder auch für Bestandskunden?
Ist mein Geld beim Tagesgeldkonto sicher?
In der EU sind Einlagen bis 100.000€ pro Bank und pro Person durch die gesetzliche Einlagensicherung geschützt.
Das bedeutet: Sollte eine Bank in Schwierigkeiten geraten, bekommst du diesen Betrag zurück – aus einem gemeinsamen Sicherungsfonds der Banken.
Wichtig zu wissen: Die Einlagensicherung gilt pro Bank, nicht pro Konto.
Wer mehr als 100.000€ anlegt, sollte das Geld auf mehrere Banken verteilen.
Tagesgeld oder ETF - was passt zu dir?
Tagesgeld und ETFs schließen sich nicht aus – sie erfüllen einfach unterschiedliche Aufgaben.
Tagesgeld eignet sich für Geld, das du flexibel verfügbar haben möchtest: für den Notgroschen, kurzfristige Rücklagen oder als Puffer für unerwartete Ausgaben.
Wer darüber hinaus langfristig Vermögen aufbauen möchte, schaut sich ETFs an.
Sie bieten auf lange Sicht mehr Wachstumspotenzial, bringen durch die Bewegungen an den Börsen aber auch Kursrückgänge und Verlustrisiken mit sich. Deshalb ist hier ein längerer Anlagezeitraum wichtig.
Viele kombinieren einfach beides: Das Tagesgeldkonto dient als sichere, stabile Basis, während ein
ETF-Sparplan für den langfristigen Vermögensaufbau genutzt wird.
Mehr dazu: → Was ist ein ETF?
Wichtig zu wissen:
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