Rendite – einfach erklärt
Rendite bedeutet, wie viel Gewinn du mit deinem Geld erzielst.
Sie zeigt dir in Prozent, wie stark dein Geld gewachsen ist.
Rendite entsteht durch Kursgewinne und Dividenden.
Wie wird die Rendite berechnet?
Du investierst 1.000€
Am Jahresende hast du 1.100€
→ Gewinn: 100€
→ Rendite: 10%
Die Rendite sagt dir also, wie lohnenswert eine Geldanlage war.
(Gewinn : Eingesetztes Kapital)
× 100
Du investierst 1.000€
Am Jahresende hast du 1.100€
→ Gewinn: 100€
→ Rendite: 10%
Die Rendite sagt dir also, wie lohnenswert eine Geldanlage war.
Die goldene Regel:
- Geringes Risiko = Geringe Renditechancen
- Mittleres Risiko = Mittlere Renditechancen
- Hohes Risiko = Hohe Renditechancen
- Geringes Risiko = Geringe Rendite
- Mittleres Risiko = Mittlere Rendite
-
Hohes Risiko =
Hohe Rendite
Höhere Renditechancen gehen immer mit einem höheren Verlustrisiko einher.
Es gibt kein „sicheres“ Investment mit hoher Rendite!
Rendite ist nicht das gleiche wie Gewinn!
Gewinn sagt dir, wie viel Euro du verdient hast.
Rendite zeigt, wie effizient dein eingesetztes Geld gearbeitet hat – unabhängig von der Höhe des Einsatzes.
Beispiel:
- Person A investiert 1.000€ und gewinnt 100€ → 10 % Rendite
- Person B investiert 10.000€ und gewinnt 500€ → 5 % Rendite
- Person B hat zwar mehr Gewinn gemacht
- aber Person A hatte die bessere Rendite
Die Rendite zeigt dir, wie hart dein Geld für dich arbeitet
– unabhängig davon, wie viel du investiert hast.
Deshalb vergleicht man Geldanlagen immer über die Rendite.
Was beeinflusst die Rendite?
Anlageklasse
Die Rendite deines Portfolios hängt von der Zusammensetzung ab.
Unterschiedliche Anlagen haben unterschiedliche Rendite-Erwartungen:
- Sparbuch → sehr geringe Rendite
- Anleihen → niedrige bis mittlere Rendite
- Aktien / ETFs → langfristig höhere Rendite möglich
- Je höher die Chancen, desto größer die Schwankungen
Zeit
Zeit ist einer der wichtigsten Faktoren für Rendite:
- Kurzfristig → starke Schwankungen möglich
- Langfristig → Schwankungen glätten sich oft
- Rendite entfaltet ihre Wirkung über Jahre, nicht über Monate.
Risiko
Ohne Risiko gibt es kaum Rendite!
- Wenig Risiko → wenig Schwankung → geringe Rendite
- Mehr Risiko → mehr Schwankung → höhere Chancen und Verluste
- Risiko und Rendite gehören zusammen.
Kosten
Die Gesamtkostenquote (TER) beeinflusst deine Rendite erheblich.
- Hohe Kosten → weniger Rendite bleibt übrig
- Niedrige Kosten → mehr Rendite bleibt übrig
- Kleine Prozente machen über Jahre einen großen Unterschied
Inflation
Rendite ist nur dann sinnvoll, wenn sie über der Inflation liegt.
- Rendite unter Inflation → Kaufkraftverlust
- Rendite über Inflation → Kaufkraftgewinn
- Entscheidend ist die reale Rendite.
Emotionen
Emotionale Entscheidungen schaden der Rendite häufig:
- Panik bei fallenden Kursen
- Gier bei starken Anstiegen
- Geduld schlägt Emotion.
Rendite ist kein Versprechen, sondern ein Ergebnis vergangener Entwicklungen.
Hinweis:
Die Inhalte auf dieser Website dienen ausschließlich der allgemeinen Finanzbildung und Information.
Sie stellen keine Anlageberatung, Empfehlung oder Aufforderung zum Kauf oder Verkauf von Finanzprodukten dar.
Für finanzielle Entscheidungen bist du selbst verantwortlich.
